Lesungen, Literarisch-Wissenschaftliches-Forum

Frauen.Erinnern.Geschichte.

Frauen.Erinnern.Geschichte.

Das Literaturhaus Würzburg und der Autorenkreis Würzburg laden erstmalig zu einem Kultur- und Wissenschaftsforum ein, das Vorträge aus dem Bereich der Erinnerungskultur und Geschlechterforschung mit Lesungen zweier Würzburger Autorinnen verbindet und einen Dialog über diese Themen anregt. Das Ziel ist es, Erinnerungskultur durch die Linse weiblicher Lebenswege greifbar und erfahrbar zu machen. Wir präsentieren Narrative, die von der Spannung zwischen Aufstieg, Anpassung und Widerstand in weiblichen Biographien zeugen, und reflektieren weibliche Strategien des Erinnerns und Erzählens. Wissenschaftliche Vorträge und literarische Lesungen wechseln sich ab und beleuchten das Thema auf unterschiedlichen Wegen. Eine Podiumsdiskussion bringt die verschiedenen Perspektiven in den Austausch und bietet die Möglichkeit, mitzudiskutieren und teilzuhaben.

Prof. Dr. Martina Wernli (Literaturwissenschaft) von der TU Berlin wird über weibliches Erinnern sprechen, während Dr. Mathias Berek (Kulturwissenschaft) von der TU Berlin die literarische Erinnerungskultur beleuchten wird. Autorin Hanna Haag liest aus ihrem Roman „Wenn wir aufwachen, ist alles anders“, der die Brüche zweier Frauenbiographien zwischen DDR, westdeutscher Gesellschaft und BRD thematisiert. Autorin Katinka Valerie stellt ihren Roman „Große Straße“ vor, der den steinigen sozialen Aufstieg einer Frau und die Frage behandelt, ob ein Neuanfang auf historisch belastetem Boden gelingen kann.

An der Podiumsdiskussion nehmen Dr. Christine Ott (Didaktik, Universität Würzburg), Dr. Anna-Katharina Strohschneider (Philosophie, Universität Würzburg) und Dr. Ricardo Altieri (Bezirksheimatpfleger Unterfranken) teil.  Elena Riedel (Literaturhaus Würzburg) und Viktoria Barzen (Universität Würzburg, Germanistik) führen in die Veranstaltung ein und moderieren sie.

Dieses Literarisch-Wissenschaftliches-Forum richtet sich an Bürger*innen mit Interesse an Zeitgeschichte und Literatur, Studierende und Mitarbeitende der Hochschulen sowie das literarische Netzwerk der Stadt.