Kathrin Bremer
Schon in ihrer Jugend schrieb sie gelegentlich kleine Geschichten und Gedichte. Ihre erste künstlerische Ausdrucksform fand sie jedoch in der Fotografie – unter anderem mit einer selbst eingerichteten Dunkelkammer in der Waschküche ihrer Eltern.
Ein einschneidendes gesundheitliches Ereignis mit Anfang zwanzig führte zu einer neuen Phase des Schreibens, die mit Beginn des Medizinstudiums endete. Erst ein weiterer gesundheitlicher Einschnitt vor knapp zwanzig Jahren brachte das Schreiben zurück in ihr Leben. In dieser Zeit entstanden zunächst Gedichte, ehe eine über Jahrzehnte unbewusste Sehnsucht sich schließlich Gehör verschaffte: das Singen.
Kathrin Bremer lässt am liebsten ihre Lieder für sich sprechen.
Sie nahm Gesangsunterricht und beschäftigte sich mehrere Jahre mit klassischem Gesang. In der Verbindung von Sprache, Stimme und Musik fand sie ihren unmittelbarsten Ausdruck. Später wurde ihr klar, dass ihre Sehnsucht letztlich den eigenen Liedern galt. Damit schloss sich gewissermaßen ein Kreis. Um sich möglichst authentisch und präzise ausdrücken zu können, schreibt sie ihre Texte in ihrer Muttersprache. Am Anfang eines neuen Liedes steht fast immer der Text. Daraus entsteht eine erste Skizze am Klavier, anschließend eine Arrangement-Idee am Computer. Ihre endgültige Form finden die Lieder schließlich im gemeinsamen Spiel ihres Trios.
Aus der starken Textorientierung ihrer Lieder ergab sich der Kontakt zum Autorenkreis, dem sie seit 2026 angehört.
links:
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