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Zwölf Sünden – Autorin Kirsten Nähle

Titel: Romandebüt „Zwölf Sünden“ jetzt vorbestellbar

Beschreibung: Das Krimidebüt „Zwölf Sünden“ von Kirsten Nähle erscheint am 1. April als E-Book und am 3. Mai als Taschenbuch. Der Roman ist schon jetzt in Onlineshops – auch in Würzburg – vorbestellbar.

Klappentext: Wenn der Staat versagt, übernehmen die Wächter
Was treibt einen glücklichen Familienvater dazu, sich von der Alten Mainbrücke in Würzburg zu stürzen? Bei dem angeblichen Selbstmord des Datenschützers stoßen Oberkommissarin Victoria Stahl und ihr neuer Partner Daniel Freund schnell auf Ungereimtheiten.
 
Kurz darauf erhält die Journalistin Susanne Riehl eine anonyme Mail: Die selbst ernannten “Wächter” bekennen sich zu dem Mord – ab jetzt wollen sie für Gerechtigkeit sorgen. Als wenig später ein Pharmavertreter vergiftet wird, geraten die beiden Ermittler unter Hochdruck. Doch dann macht Victoria eine beunruhigende Entdeckung, die dem Fall eine völlig neue Wendung gibt …
Im Auge lacht der Augenblick

Rezension „Im Auge lacht der Augenblick“

Rezension von Anselm Allergold, Redakteur Würzburger Katholisches Sonntagsblatt zu

Amadé Esperers originellem Band mit Kürzestgeschichten

 

Was kann schon in kurzen Kurzgeschichten viel stehen?“, könnte man sich fragen. Hält man dann aber das neue Buch „Im Auge lacht der Augenblick “ des Würzburger Autors Amadé Esperer in der Hand und beginnt darin zu lesen, wird einem schnell klar: Auf jeden Fall genug, dass das lesende Auge zu lachen beginnt, wenn einen da das Leben in seiner vielfältigen Verschrobenheit anzulächeln beginnt.

„Im Auge lacht der Augenblick“ ist denn auch ein über- aus gelungener, ein treffender Titel für diese aufregende Sammlung von wundervollen, kurzweiligen, manchmal tief berührenden und durchaus auch anspruchsvollen kurzen Geschichten. Von der Liebesromanze bis zur Lebensbeichte, von Kurzbekanntschaften bis zu ungewöhnlichen Back-Stage-Besuchen, stets gelingt es dem international bekannten Autor, uns auf sprachlich höchstem Niveau zu verführen, mit ihm in eine von magischem Realismus durchwehte Welt vorzudringen und die geheime Erotik der Schöpfung zu belauschen.

Die kurzen Kurzgeschichten sind von einer solchen poetischen Wucht, dass einem beim Lesen vor Vergnügen der Atem tiefer und der Puls schneller geht. Plötzlich bietet sich ein ungeahnter Blick auf Welt und Mensch: „Jede Tatsache siehst du zum Schweben gebracht“, heißt es in einer der Geschichten. Und das ist der rote Faden dieses Flash Fiction-Bandes. Denn jede Geschichte, und sei sie noch so kurz, hat ihr geheimes Leben, ihr Unerwartetes, Unberechenbares, das uns in einen Sog hineinzieht, den wir nicht für möglich gehalten hätten. Das fängt schon mit den Titeln an: „Der Umkleidewunsch der Schöpfung“, „Gottwisser-Bug“, „Tress und der Club der Rundovalen“ oder „Dame mit Restherz“. Wer würde da nicht neugierig!

Das Bezaubernde an den Geschichten ist nicht nur ihr Stil, sind nicht nur die ungewöhnlichen, wortgewaltigen Bilder, die witzigen Wortschöpfungen, sondern die immer wieder überraschenden Einblicke in die ironische Fülle und Schönheit der unterschiedlichsten Lebensumstände, die sie gewähren.

Diese raffiniert ziselierten Prosaminiaturen schicken uns mit ihren funkelnden Sprachjuwelen auf die ungewöhnlichsten Entdeckungsreisen. So erfahren wir etwa, dass sich eine gewisse Dame gerne in erotisch füllige Gewänder kleidet, um ihre Kate-Winslet-Proportionen noch raffinierter zur Geltung zu bringen; so werden wir Zeuge einer Geheimsitzung des Clubs der Rundovalen, die sich von Tress ein neues Image erhoffen; so begleiten wir einen an Sinnestäuschungen Leidenden zum Weltheilungsarzt. Und so weiter und so fort. Der Verblüffung sind keine Grenzen gesetzt.

Nicht zuletzt die kostbaren Wortschöpfungen und Satzgebilde, von denen es nur so wimmelt, machen diesen Band zu einem unvergleichlichen Leseerlebnis, Wortgebilde wie „schattenverdorbene Haut“, „glossolalische Gedankenklumpen“, oder „digitaler Pixelschnee“ und Sätze wie „Seine Tugend bestand in einem einzigen Laster: Immer der zu sein, von dem er annehmen konnte, dass die anderen dachten: Das ist typisch Paul.“ Das ist einfach umwerfend! Ein geniales Buch. Anselm Allergold

Amadé Espere: Im Auge lacht der Augenblick. Bamberg: Erich Weiß Verlag 2020.       114 Seiten. 12 Euro. ISBN: 978-3- 940821-80-5

Online-Seminar Lyrik-Spezial | Schreibwerkstatt Pauline Füg

am 20. März 2021 von 14-17.30 Uhr
Anmeldung über die VHS Würzburg (Link siehe unten)
Die preisgekrönte Autorin Pauline Füg gibt Tipps und Tricks: Wie finde ich eine Idee? Wie setze ich sie um? Was macht ein gutes Gedicht aus? Wie klingt meine Sprache nicht abgenutzt? Mitgebrachte Texte können besprochen werden. Zudem werden in kreativen Schreibübungen Schreibanlässe geboten und Ideen weiterentwickelt. Ziel ist es, Anregungen zu geben, das Schreiben auch nach dem Workshop in den eigenen Alltag zu integrieren.

Du brauchst dafür:
– Einen Laptop oder Tablet oder Handy mit Kamera
– Zoom (gibt es als App fürs Handy/Tablet, als Anwendung für den Laptop), WICHTIG: Lade dir am besten Zoom vorher runter und probiert schon mal aus, ob alles soweit klappt.

Hier ein Video, wie man an Zoom teilnehmt:
https://www.youtube.com/watch?v=y7hoidfsPLk

– WLAN
– einen Ort, an dem du gut und ungestört kreativ sein kannst (Schreibtisch, Bett etc.)
– Stift und Notizbuch
– ein Gedicht, an dem du gerade arbeitest oder ein Gedicht, das du mit der Gruppe teilen willst
– Neugier und Offenheit für Neues; Wo?
Über eine Videokonferenz bei der App Zoom. Der Link dazu wird kurz vor dem Workshop per Mail versendet.
Fragen? Her damit! Und keine Sorge wegen der Technik: Es wird auch im Online-Workshop eine kleine Einführung geben, wie alles geht.
https://www.vhs-wuerzburg.info/programm/kultur.html?action%5B404%5D=course&courseId=489-C-15190381&rowIndex=0

Pauline Füg

Asterix un di Schbessarträuber

Asterix uff Meefränggisch Band 6: Asterix un di Schbessarträuber

Der sechste Asterix-Band in der Übersetzung im meefränggischen Dialekt übersetzt von Kai Fraas und Gunther Schunk

Der neue Band erscheint am 1. April 2021.

Die Story: „Mir hamm fei ä Imitsch-Broblem!“ – Meefrangn, mit seiner Hauptstadt Wördsburch im Herzen, ist die schönste Region der Welt. Da, wo andere gern Urlaub machen würden, wenn – ja wenn die Bewohner nicht so kantig und unbeugsam wären. Doch plötzlich ist alles anders: Magnus Södrus Maximus, der Großkopferte aus der Kapitale im Süden, hält die Bewohner des angrenzenden bewaldeten Mittelgebirges namens Spessart für unbeugsamer. Er hält sie für harte Hünd! Und schwubb haben die Wördsburcher ein Imageproblem. Sie sind im Harte-Hünd-Ranking dramatisch zurückgefallen gegen die Bewohner des Spessart. Daraus entwickelt sich eine handfeste und turbulente Geschichte. Und am Ende wird wieder schön gefeiert. Aber lest selbst …

Von den ersten fünf Bänden dieser Reihe wurden bislang über 110.000 Exemplare verkauft.

Links: https://www.egmont-shop.de/asterix-mundart-unterfraenkisch-vi-asterix-un-di-schbessartraeuber.html

„Die Leiden des jungen NielBöl“

Buchveröffentlichung von Erhard Löblein
„Die Leiden des jungen NielBöl“
Roman eines kurzen Lebens in drei Protokollen
mit zweihundertsechzehn Versen
Nein – hier geht es nicht um das Leid, das im weltweit pandemischen Jahr 2020 von Land zu Land kroch, sich seine Leid-Träger suchte und leider allzu reichlich gefunden hatte.

Hier geht es um die Leiden, die einem arglosen und wehrlosen Wesen ‘zugeschrieben’ wurden. Von einem Schreiber, der auch in einer traurigen Zeit ein bisschen Spaß haben wollte, aber höchst selten gefunden hatte. Bis ihm in einer traumhaften Nacht eine kluge Stimme begegnete, die sagte, Hör mal, du armer Schreiberling, weißt du nicht, dass Traurigkeit erschreckt das Weite sucht, wenn man einen ordentlichen Spaß loslässt?
Und – was ist ein ordentlicher Spaß? fragte ich.
Lass einen willfährigen Gesellen aus deiner Fantasie in alle Fettnäpfchen treten, die du ihm hinterlegen kannst und lasse alle seine Ideen, die du ihm andichten wirst, alsbald wie Seifenblasen explodieren. Das wird dir ordentlichen Spaß machen. Und etwas später sicherlich auch manchen der vielen Mit-Trauernden im ganzen Land. Selbst Schadenfreude wäre ok. Soll ja sogar die schönste aller Freuden sein, sagt man.
Na ja – Der Schreiber dieser Zeilen kannte einmal noch schönere!

PS.: Lieferung über den Autor eloeblein@gmail.com

Ariel-Art-Ausgabe Januar 2021 online

Die Neue ARIEL-ART-Ausgabe ist ab 1.01.2021 online für alle an guter Literatur Interessierte zugänglich.
Die neue Ausgabe steht unter dem Schwerpunktthema GESICHT ZEIGEN und ist all jenen Dichtern und Dichterinnen gewidmet, die wegen ihres Geschlechts, ihrer Rasse oder ihrer Überzeugung unterdrückt, verfolgt und leider allzu oft immer noch um Leib und Leben fürchten müssen. Stellvertretend für sie finden sich zwei literarische Stelen: Eine für Edeltraud Eckert, die, von den Kommunisten in der ehemaligen Ostzone zu Zuchthaus und Zwangsarbeit verurteilt, in Folge unmenschlicher Behandlung ums Leben kam, noch bevor sich ihr lyrisches Talent voll entfalten konnte.
Die andere Stele ist Jona Wallach gewidmet, der israelischen Lyrikerin, die heute als erste feministische Lyrikerin hebräischer Sprache angesehen wird und ebenfalls kein einfaches Schicksal hatte. Des Weiteren kommen in ARIEL-ART die indische Lyrikerin Rati Saxena und viele deutsche LGBT-Lyriker zur Sprache.
Neben Essays zu Hölderlin und QUEER-Lyrik findet sich auch ein Kurz-Essay zu dem hochinteressanten Genre Flash Fiction in diese ARIEL-ART-Ausgabe: https://ariel-art.com/